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Fraencis Daencis

Keksmaschine und Milchbartträgerin. Leseratte und Fotografieliebhaberin.

Ein runder Abschluss für die Dilogie

Lovesong - Gayle Forman, Bettina Spangler

Eigentlich hatte ich dieses Buch mir für meine Rückfahrt mit dem Zug mitgenommen, aber dann hatte ich bei meiner besten Freundin doch mehr Lesezeit als ich dachte. Sonntag waren wir den ganzen Nachmittag im Park und dort habe ich fast die ganze Zeit gelesen. Und so war der Fortsetzungsroman von “Wenn ich bleibe” doch schneller beendet als gedacht. Zu meiner Rezension von Band 1 geht es hier entlang.

Bedenkt bitte, dass in dieser Rezension einige SPOILER auftreten können!

 

 

Allgemeines

Titel: Lovesong
Autorin: Gayle Forman
Verlag: blanvalet Verlag
Reihe: Band 2
Seitenzahl: 272
Erscheinungsjahr: 2012
ISBN: 978-3-442-37942-2
Preis: 8,99€ | 7,99€
Kaufmöglichkeiten: Buch | eBook
 
 

Inhalt

 

Adam und seine Band Shooting Star starten mittlerweile richtig durch und landen einen Hit nach dem anderen. Er bezaubert die Mädels und führt ein richtiges Rockstar-Leben – das glaubt man zumindest. Doch eigentlich geht es Adam gar nicht gut, trotz Medikamenten und seiner neuen Freundin Bryn. Der Grund, warum es ihm nicht gut ist, trägt auch einen Namen: seine ehemals große Liebe Mia, welche nach ihrem schlimmen Autounfall nach New York ging, um Musik zu studieren. Während eines Streifzugs durch New York kurz vor Tourneeauftakt entdeckt er ein Plakat von Mia, die noch am selben Abend ein Konzert gibt und wie von anderen Mächten geleitet besucht Adam das Konzert.

 

 

Meinung

 

Das erste Buch ist komplett aus Mias Sicht geschrieben, auch wenn sie die meiste Zeit davon im Koma liegt. Die Fortsetzung von “Wenn ich bleibe” ist dahingegen aus Adams Sicht geschrieben, was ich sehr passend finde. So lernt man auch die andere Seite der Geschichte und die Person hinter dem Rockstar Wilde Man kennen. “Lovesong” spielt ein paar Jahre nach dem Unfall, bei dem Mias Familie ums Leben kam. Mia und Adam sind unabhängig von einander erfolgreich im Musikgeschäft – er als Rockstar, sie als klassische Cellistin. Man erfährt recht schnell, dass die Beziehung der beiden in die Brüche ging, doch das Warum klärt sich erst sehr spät. Doch ist mir als Leserin sehr schnell klar geworden, dass Adam mit der Trennung nicht zurecht kam und kommt, sodass er ein nervliches Wrack ist.

“Er wirft einen Blick auf mich, auf meine Zigarette, wieder auf mein Gesicht. So wie er mich anglotzt, weiß ich genau, dass er gerade überlegt, ob er heute der gute oder der böse Bulle sein will. Dass er sich für den guten Bullen entscheidet, sagt mir, dass ich wirklich grauenvoll aussehen muss.”
- Seite 12

Der zeitliche Rahmen der Handlung ist sehr eng, das meiste spielt sich innerhalb von etwas mehr als 24 Stunden ab, die letzten paar Szenen sind dann knapp eine Woche später. Der Fokus liegt daher eher auf den Gedanken und Gefühlen der Protagonisten, doch das störte mich nicht, da es zu der Handlung gut passte. Viel mehr möchte ich jetzt auch nicht dazu schreiben, sonst nehme ich so viel vorweg.

 

Abschließend bleibt mir also nur noch zu sagen, dass die Autorin meiner Meinung nach die Dilogie einen runden, würdigen Abschluss gegeben hat, mit dem man mehr als nur zufrieden sein kann.

{ 5/5 Punkte }