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Fraencis Daencis

Keksmaschine und Milchbartträgerin. Leseratte und Fotografieliebhaberin.

Mein persönlicher Jahresrückblick 2013

Nachdem ich für euch schon den Rückblick auf meine gelesenen Bücher im letzten Jahr geschrieben habe, dachte ich mir, dass ein etwas persönlicherer Rückblick vielleicht auch interessant wäre. Nicht nur für euch, sondern auch für mich. Noch einmal durchgehen, was ich im Laufe des Jahres erlebt habe, meine Höhen und auch Tiefen entdecken und all die kleinen Momente noch einmal aufleben lassen.
 

Januar

Für mich begann das Jahr 2013 mit viel Lernstress und einigen Enttäuschungen. Ich musste erkennen, dass man – egal wie sehr man sich bemüht – einige Freundschaften nicht erhalten kann. Manchmal ist es einfach das Beste, einen Schlussstrich zu ziehen, damit man sich selbst vor weiteren Verletzungen schützen kann. So kam es, dass ich Ende Januar – kurz nach meinem Geburtstag – beschloss, meine Freundesliste “aufzuräumen”. Doch auch jetzt, knappe elf Monate später, merke ich immer noch, dass diese Entscheidung keine leichte war und mir einige meiner früheren Freunde fehlen.
 
Der Januar hatte aber auch schöne Seiten. So feierte ich zum Beispiel meinen 20. Geburtstag in meiner Wohnung zusammen mit ein paar Freunden, meinem Freund und meinen Eltern. Zudem machte ich mir selbst ein Geschenk, über welches ich mich immer noch sehr freuen kann: ich kaufte einen Canon EOS 1100D.

 

Februar

Meine Kamera kam dann auch im Februar an und ich habe erstmal fotografiert, was das Zeug hielt. Opfer meiner Fotowut waren die Natur, mein Freund und meine Familie – allen voran mein Neffe, von dem ich aber keine Fotos auf dem Blog zeigen werde.
 
Ein “Highlight” in diesem Monat war dann der kleine Stromausfall in meiner Wohnung. Der Vermieter der unteren Wohnung kam zu meiner “Rettung” herbei geeilt, erklärte mich aber eigentlich die ganze Zeit für blöde. Aber siehe da, ich war nicht schuld, dass der Strom weg war, sondern ein kaputtes Kabel. Noch am Abend hatte ich wieder Strom und ich muss euch sagen: Das freute mich sehr ;) Ein kleiner Trost war mir aber, das bald der Frühling schon einzog, zumindest in mein zu Hause.
 
Ich experimentierte auch weiterhin mit meiner Kamera und meinen Fotobearbeitungs-Skills (hust), aber da ich niemanden hatte, der Modell stehen wollte, musste ich es selbst tun. Dabei kam Folgendes heraus:
 

März

Der März war weitestgehend unspektakulär, aber ich machte meinen ersten “Städtetrip” für dieses Jahr, und noch einige andere sollten folgen. An dem Geburtstag meines Vaters war ich zusammen mit meinen Eltern für einen Tag in Antwerpen, eine wirklich faszinierende Stadt. Wenn ihr mehr Bilder aus Antwerpen sehen wollt, dann schreibt mir das gerne in die Kommentare und ich mache euch einen Beitrag für den Blog dazu!
 
Hier seht ihr den Antwerpener Bahnhof, bei dem sich ein Besuch definitiv lohnt! Er ist außen und innen ein Highlight, auch die unterirdische Etage lohnt sich!
 

April

Anfang April war ich dann zusammen mit meiner Mutter in Dresden, das war noch mein Abigeschenk! Es war sau kalt zu der Zeit und es lag auch noch ein bisschen Schnee, schön war es trotzdem. Es war das erste Mal, dass ich eine Stadt im Osten Deutschlands besucht habe, von daher war es super interessant und aufregend. Hier gibt es erst mal keine Bilder, weil ich 1. es sehr schwer finde, die Highlights herauszusuchen und 2. sicher noch ein Beitrag zu diesem Urlaub kommt!
Ein weiteres Highlight in diesem Monat war der erste Geburtstag meines Neffens! :)
 

Mai

Da ich meinen Kalender letztes Jahr nicht sehr ordentlich geführt habe, muss ich euch sagen: Ich habe keine Ahnung, was ich im Mai so getrieben habe! Es sind auch keinerlei Fotos auf meinem PC zu finden.

 

Juni

Im Juni fing nicht nur wieder meine Klausurenphase an, sondern meine Mutter feierte auch Geburtstag. Ich hatte viel Zeit, mit meiner Kamera etwas herum zu spielen, kann euch aber keine Bilder davon zeigen. Stattdessen zeige ich euch Bilder, die auf meinem Balkon entstanden sind.
 

Juli

Im Juli ging es dann mit meiner Mama zusammen nach Graz, zum Medizinertest (nur ich habe teilgenommen, meine Mutter war nur zur Begleitung dabei). Leider war ich im Test nicht erfolgreich, was ich wirklich schade finde, aber ändern kann ich es nicht mehr. Auch zu diesem Städtetrip folgt in diesem Jahr noch ein Beitrag, wenn euch das interessiert?

 

August

In diesem Monat habe ich die Ruhe genossen, viel gelesen, meinen Blog gegründet und wieder eine Reise unternommen. Dieses Mal zog es mich nach Magdeburg, wer meine Reisebegleitung war, ist wahrscheinlich nicht schwer zu erraten: Mama. Dort waren wir nicht sehr lange und haben auch nicht viele Bilder geschossen, hauptsächlich vom Hundertwasserhaus.
 

September

Der September hatte so einiges für mich zu bieten. Anfang des Monats feierten mein Freund und ich unser Zweijähriges. Ich schenkte ihm Karten für Borussia Mönchengladbach und er mir welche für Seeed! Ich bin richtig ausgerastet, denn Seeed ist schon seit Ewigkeiten meine Lieblingsband und ich war noch nie auf einem Konzert. Es hat sehr viel Spaß gemacht! Doch eine Woche vorher war ich schon einmal auf einem Konzert (erst ein Leben lang nicht, und dann zwei mal hintereinander in kürzester Zeit), und zwar von Dieter Thomas Kuhn. Meine Schwester wollte eigentlich mit Freundinnen dorthin gehen, musste aber kurzfristig absagen. Da meine beste Freundin ebenfalls für eine andere einsprang, habe ich auch zugesagt – kurz vor knapp – und war dabei. Es war ein schräges Erlebnis, aber wir hatten eine Menge Spaß!
 
Ansonsten habe ich die Zeit vor dem Studiumbeginn genutzt, um mich noch einmal richtig zu entspannen. Dafür sind Spaziergänge immer gut, mal mit dem Hund, mal mit der Kamera.
 

Oktober

Der Oktober war geprägt vom Unileben. Ich musste mich an der neuen Universität einleben, in der neuen Stadt, mit den neuen Leuten im neuen Studium. Es war also der Monat der Neuerungen. Da ich durch all diese Sachen wenig Zeit hatte, um irgendwelche Ausflüge zu machen, gibt es auch keine Fotos.

 

November

Im November wurde mir einiges klar, was mich selbst angeht. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass dieser Monat einfach für mich war. Aber manche Entscheidungen sind trotz ihrer Schwere wichtig und müssen gemacht werden.

 

Dezember

Prägend für den letzten Monat des Jahres war wohl definitiv mein Umzug! Es war stressig, es war ein Hin und Her, es hat viele Nerven gekostet – nicht nur bei mir –, es war emotional. Aus meiner Wohnung zog ich aus mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Trotz des ganzen Umzugstresses war ich überrascht, dass ich es zum ersten Mal in meinem Leben geschafft habe, alle Geschenke noch vor dem 24.12. zu organisieren. Eine Woche vor Heiligabend hatte ich alle beisammen! Das war sehr überraschend.
Obwohl das Jahr nicht gut für mich anfing und auch einige unschöne Erlebnisse für mich bereit hielt, hatte es einen tollen Abschluss. Silvester feierte ich mit Freunden und Familie mit viel Essen, ein wenig Alkohol und einer Menge Spaß!

 


 

Da mir das letzte Jahr wenig Anlässe gab, um positiv zu denken, habe ich beschlossen “Be positive!” als mein Jahresmotto 2014 zu nehmen. Dazu habe ich einen eigenen Hashtag eingeführt, um am Ende des Jahres zu sehen, was alles positiv war: #bepositive_FD.