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Fraencis Daencis

Keksmaschine und Milchbartträgerin. Leseratte und Fotografieliebhaberin.

{ REZENSION } "Chroniken der Unterwelt - City Of Bones" von Cassandra Clare

City of Bones (Chroniken der Unterwelt, #1) - Franca Fritz, Cassandra Clare
Nachdem ich in letzter Zeit sehr viele Liebesromane gelesen habe wurde es für mich mal wieder Zeit in eine völlig andere Welt einzutauchen. Daher entschied ich mich in die berühmt-berüchtigte Reihe “Chroniken der Unterwelt” herein zu schnuppern. Ich muss euch warnen: Vorsicht, Suchtgefahr!


Allgemeine Informationen
 
Titel: City Of Bones
Autorin: Cassandra Clare
Verlag: Arena Verlag
Reihe: Band 1 der Chroniken der Unterwelt
Seitenzahl: 494
Kaufmöglichkeiten: Buch | eBook


  

Das Cover

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass mich das Cover so nicht angesprochen hätte. Der Grünton ist zwar sehr schön, aber ansonsten ist das Cover für mich zu überladen. Die abgebildeten Elemente passen jedoch gut zu dem Inhalt.


Meine Erwartungshaltung

Ich bin ohne Erwartungen in das Geschehen eingestiegen, da ich vorher auch keine Rezensionen gelesen habe o.ä.


Die Handlung

Clarissa Fray, Clary genannt, ist ein normale 15-Jährige aus Brooklyn. Sie wohnt mit ihrer Mutter Jocelynzusammen in einer Wohnung, die aus allen Ecken Jocelyns Kreativität bezeugt – selbst genähte Kissen, Tagesdecken, Gemälde. Mit ihrem besten Freund Simon unternimmt sie viel, die beiden sind schon sehr lange befreundet. Eines Abends gehen sie gemeinsam ins Pandemonium, ein Club, der ausschließlich Trance spielt und bevölkert ist mit Jugendlichen, die sich anders kleiden als der Mainstream. Während Simon sich bei diesen Abenden immer langweilt, da es nicht sein Stil ist, fühlt sich Clary richtig wohl. Im Getümmel sieht Clary plötzlich zwei schwarz gekleidete Jungen, die vor dem Lagerraum stehen. Der eine zückt ein Messer und die beiden gehen in den Raum, in dem vor ihnen ein weiß gekleidetes hübsches Mädchen und ein gut aussehender Junge verschwunden sind. Clary zögert nicht und erzählt Simon ihre Entdeckung. Dieser drängt sich durch die Menschenmasse, um zu der Security zu gelangen, doch er kommt nur schwer vorwärts. Verzweifelt sieht Clary Simon nach und entscheidet sich dann, auf eigene Faust in den Lagerraum zu gehen. Dort wird sie Zeugin eines Kampfes zwischen den vier Jugendlichen, wobei die schwarz gekleideten Jungen – Jace Wayland und Alec Lightwood - und das Mädchen – Isabelle Lightwood - den anderen Jungen angreifen und schließlich töten. Sie sind erstaunt, dass Clary sie sehen kann und erzählen ihr dann allerlei Dinge über DämonenSchattenjäger und andere Sachen, die sie nicht versteht. Als Simon mit dem Türsteher reingeplatzt kommt, sieht er nur Clarissa in dem Raum stehen – die jedoch sieht auch noch die anderen vier Jugendlichen.

Als wäre dieser Zwischenfall nicht seltsam genug will ihre Mutter am nächsten Tag plötzlich mit ihr und einem Freund der Familie, Luke Garroway, zu dessen Landhaus fahren und die restlichen Ferien dort verbringen. Clary hat aber andere Pläne und verschwindet mit Simon zu einem Poetry Slam, bei dem ein Freund von ihm auftritt. Bei dieser Lesung taucht auch Jace auf, der Schattenjäger aus dem Pandmonium. und will sie zu seinem Tutor Hodge in das Institut bringen. Während ihres Gesprächs ruft ihre Mutter zum wiederholten Mal an und Clary geht ans Telefon. Ihre Mutter warnt sie, dass sie nicht nach Hause kommen soll und Clary hört Kampfgeräusche im Hintergrund. In ihrer Verzweiflung rennt sie nach Hause und wird dort von einem Monster angegriffen, von dem sie nachher weiß, dass es ein Ravener war. Es sieht ganz so aus, als ob er sie töten würde, doch dann gelingt ihr das Unmögliche und sie bringt ihn um. Jace, der ihr nachgelaufen ist, rettet die ohnmächtige Clary aus der Wohnung und bringt sie in das Institut, wo Hodge sie mit seinen Kräutern aufpäppeln kann.

Nachdem Clary aufwacht ist sie verwirrt und weiß nicht mehr, was sie glauben soll. Die Existenz von Vampiren, Werwölfen, Hexenmeistern und Dämonen findet sie schon sehr komisch. Was es wohl damit auf sich hat? Wieso hat ein Dämon ihre Mutter angegriffen und verschleppt oder gefressen? Und was hat ihre Nachbarin, Madame Dorothea, damit zu tun?


Der Schreibstil

Cassandra Clares Schreibstil ist packend und ihre Geschichte interessant geschrieben. Auch nach längerer Überlegung fällt mir nichts ein, an dem ich mich gestoßen habe während des Lesens.


Meine Notizen

Clarissa ist eine typische Teenagerin (mit einem schrecklichen Spitznamen, nur mal so), die immer mal wieder Ärger mit ihrer Mutter hat und auf ihren besten Freund immer zählen kann. Die Autorin hat ihre Protagonistin wunderbar gestaltet, sodass ich sie von Anfang an mochte. Manchmal erinnerte ich mich daran zurück, wie ich in ihrem Alter war – das ist jetzt knapp fünf Jahre her.

Aber nicht nur die Protagonistin bekam von der Autorin eine gut ausgearbeitete Beschreibung verpasst, auch die anderen Figuren sind sehr gut ausgeklügelt und jeder hat seine speziellen Ecken und Kanten. Keine Figur war so, dass ich dachte: “Oh man, ist der platt/klischeemäßig/…”. Natürlich gibt es Personen, die man sympathisch findet, und welche, die es nicht sind. Doch mit diesen Empfindungen spielt Cassandra Clare im Laufe der Geschichte, sodass ich manche der Charaktere auf einmal in einem ganz anderen Licht sah.

Auch der Verlauf der Geschichte hielt seine verschiedenen Überraschungen parat und so waren manche Dinge vorhersehbar, um sich dann doch ganz anders zu entwickeln. So blieb die Spannung und die Freude am Lesen die ganze Zeit über erhalten.


Mein Fazit


DU liest gerne fiktionale und fantasievolle Geschichten, mit liebevoll gestalteten Hauptpersonen und einer fesselnden Handlung? Dann greifst du mit diesem Buch sicher nicht daneben!


{ 5,0 Punkte }