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Fraencis Daencis

Keksmaschine und Milchbartträgerin. Leseratte und Fotografieliebhaberin.

52 Wochen entspannt - Der Anfang.

52 Wochen entspannt. Ihr Programm für ein entspannteres Leben in Beruf und Alltag (German Edition) - Heidi Oberhans

Vor einem Monat habe ich einen Selbstversuch gestartet: Ich möchte entspannter werden! Warum ich diesen Versuch mache? Das könnt ihr hiernoch einmal nachlesen.

 
Ich hatte gesagt, dass ich einmal im Monat eine kleine Rückschau mache, wie es bisher geklappt hat. Zum einen, um euch Leser auf dem Laufenden zu halten und zum anderen auch für mich, da es mich zwingt, mich weiterhin damit zu beschäftigen und es nicht schleifen zu lassen. Im Folgenden zeige ich euch die einzelnen Übungen und beschreibe, wie gut sie für mich funktionieren. Am Ende gibt es noch ein kleines Zwischenfazit. Aber bevor ich damit anfange noch kurz eine kleine Momentaufnahme.
 
 
Wie geht es mir nun, nach einem Monat Entspannungsübungen?
Ich muss sagen, dass ich momentan alles andere als entspannt bin. Das liegt aber nicht unbedingt daran, dass die Übungen nicht wirken, sondern eher daran, dass ich viel Stress habe. Ich hing ein wenig in der Luft was das Studium betrifft (Kann ich mein Studium weiterführen? Oder bekomme ich einen Platz für mein Wunschstudium? Wo wird das sein? Wo werde ich im Herbst landen?) und hatte dadurch viel Stress, der mich nicht direkt entspannen ließ. Durch den Stress hatte ich auch wieder sehr mit meinen Schlafstörungen zu kämpfen, wodurch ich noch angespannter wurde.
 
 
1 - Stärke durch Klopfen
Diese erste Übung erscheint zunächst etwas seltsam, vor allem auch, da sie mit der Anatomie und der Funktionsweise des menschlichen Körpers zusammenhängt, welche nicht jedem vertraut ist. Durch Klopfen auf das Brustbein soll der Thymus stimuliert werden, welcher zur "Aktivierung unseres Immunsystems und Selbstwertgefühls" (Zitat Position 151) wichtig ist. Dies soll man regelmäßig machen, sodass man nicht nur eine kurz-, sondern auch eine langfristige Wirkung spürt. Ich muss sagen, dass ich jetzt nicht unbedingt eine Wirkung bisher gespürt habe, klopfe aber dennoch weiterhin fleißig 
Klopf, klopf, klopf auf die Mitte unterm Kopf!

Mal sehen, vielleicht wirkt es bei mir eher längerfristig?


2 -  Nicht jammern
Ja, der Name dieser Übung ist Programm: "Heute und die nächsten Tage wird nicht gejammert!" (Zitat Position 164). Ich muss euch leider eingestehen: das fällt mir eindeutig sehr schwer! Ich weiß nicht, wann ich in meinem Leben zu so einem Jammerlappen mutiert bin, aber ich muss es dringend ändern, denn es nervt mich wirklich selbst. Für mich gilt also weiterhin:
Kein Grund zum Jammern!

 

3 - Das Gegenteil von Anspannung = Entspannung
In der dritten Woche wurde eine Übung vorgestellt, deren Hintergrund nicht für alle neu sein wird: Die Muskeln werden erst angespannt, um sie dann bewusst zu entspannen. Dafür macht man eine Faust und spannt dann nach und nach die Muskeln im Arm von unten nach oben an, um sie dann ganz langsam zu entspannen. Auch hier habe ich noch keine kurzfristige Entspannung gemerkt, aber auf langfristige Sicht kann das sicherliche in gutesEntspannungsritual werden.
Muskeln festhalten und loslassen!
 
4 - Atmen Sie sich stark
Auch diese Übung ist sicherlich schon bekannt: Zuerst den unteren Bauchraum mit Luft füllen, dann weiter nach oben ziehen bis in die Spitze des Brustkorbs hinauf. Dann die Luft anhalten und ruhig durch den Mund ausatmen. Als ich mich bei dieser Übung bewusst auf meine Atmung konzentriert habe, habe ich mich vielleicht nicht komplett entspannt, aber ich fühlte mich schon ruhiger und gelassener. Zudem finde ich es gut, dass ich endlich mal weg komme von meiner Flachatmung.
Von unten nach oben Energie atmen 4 - 2 - 4!

 

Mein erstes Zwischenfazit
Die Übungen sind klein, aber fein und gut in den Alltag zu integrieren. Bei manchen Übungen sollte man aber vielleicht gucken, dass man nicht beobachtet wird. Manche Menschen finden es vielleicht befremdlich, wenn man sich auf das Brustbein klopft. Bisher denke ich, dass die Übungen sicherlich helfen können, entspannter zu werden und daher mache ich natürlich weiter mit diesem Selbstversuch. In einem Monat dann kommt der nächste Zwischenbericht - mal sehen, wie entspannt ich dann schon bin!?
 

 

Habt ihr das Buch auch oder wollt ihr auch entspannter werden? Lasst mir doch gerne eure Erfahrungen in den Kommentaren da! Entspannt euch schön,